Schadstoffe im Trinkwasser

Die lauernde Gefahr.

Hier in Deutschland wird unser Trinkwasser staatlich geprüft. Und wenn es den Wasserhahn verlässt und in unserem Glas, unserem Essen, unserem Kaffee und Tee oder sogar in der Säuglingsnahrung landet, haben wir ein gutes und sicheres Gefühl.

 

Im Vergleich mit vielen anderen Ländern ist unsere Wasserqualität wirklich bemerkenswert und doch erschrecken uns immer mehr Berichte in Funk und Fernsehen mit alarmierenden Untersuchungen. Leider lagern sich in unserem Grundwasser - der Hauptquelle unseres Trinkwassers - Schwermetalle wie Nitrat, Kadmium, Blei, Pflanzenschutzmittel und viele andere Schadstoffe ab. Eine große Belastung bewirken unter anderem Rückstände von Medikamenten, die nur schwer oder sogar gar nicht abgebaut werden können. 

Zum Thema Trinkwasser sind inzwischen so viele Berichte in der Welt, dass man wirklich Angst bekommen könnte. Dies muss ich hier an dieser Stelle nicht noch schüren. Und doch müssen wir anerkennen, dass die Belastung, die durch unser Trinkwasser zusätzlich in unserem Körper landet, gesehen werden muss. Und solange es unseren Kläranlagen noch nicht möglich ist, die Schadstoffe von Medikamenten bis hin zu Schwermetallen heraus zu filtern, sollten wir Nutzer dieses Thema selbstbewusst in die Hand nehmen. Dies ist dank gut entwickelter Wasserfiltersysteme für private Haushalte heute erfreulich leicht. 

 

Das Beispiel Nitrat:

Nitrat wird in der Landwirtschaft und in der Tierhaltung in großen Mengen eingesetzt. Hierdurch gehört es zu den Stoffen, die unser Grundwasser am meisten belasten. Für den Menschen ist diese Stickstoffverbindung eigentlich nicht gesundheitsschädlich. Doch sie wird im Körper unter anderem in Nitrit gewandelt. Dieses Nitrit zerstört in unserem Organismus den roten Blutfarbstoff. Dies ist vor allem für Säuglinge gefährlich. Nitrosamine, die wiederum aus Nitrit entstehen, gelten als krebserregend. 

Beispiel Uran

Stoffe wie Eisen und Mangan werden aus unterirdischen Gesteinsschichten herausgewaschen werden. Das Wasser wird trinkbar gemacht, indem diese Metalle mit speziellen Filterverfahren entfernt werden. So auch das giftige Uran. Das Problem hierbei ist nicht die Radioaktivität dieses Schwermetalls. Vielmehr kann Uran die Nieren erheblich schädigen. Auch Uran wird aus Gesteinsschichten heraus gewaschen und kommt zudem in bestimmten Düngemitteln vor. Die Grenzwerte der Europäischen Union schützen bisher leider vor allem den erwachsenen Körper. Nicht jedoch die Gesundheit eines Säuglings. Die Kläranlagen versuchen vieles, diese Grenzwerte nicht zu überschreiten. Jedoch schützen diese nicht jeden Menschen jeden alters und auch nicht jeden Gesundheitszustandes.

Beispiel Medikamte

Rückstände von Medikamenten sind besonders heimtückisch. Hier geht es gar nicht so sehr um die Konzentration im Trinkwasser sondern viel mehr um die Mischung. Wir nehmen über unser Trinkwasser täglich einen Cocktail verschiedenster Substanzen zu uns, dessen Auswirkungen sich kaum kalkulieren lassen.

 

Spezialisten haben bereits heraus gefunden, dass sich selbst Grippewellen durch erhöhte Anteile von Hustensäften und Grippe-Medikamente im Trinkwasser beobachten lassen. 

Forscher beobachten im Tierreich veränderungen der Geschlechtsorgane und vermuten, dass die Östrogene, die durch die Anti-Babypille, die über unsere Abflüsse in den Gewässern landen, hierfür verantwortlich sind. Da die Kläranlagen diese Substanzen mit ihren Filtern nicht herausfiltern können, arbeiten nun Forscher daran umweltfreundliche Medikamente zu entwickeln. 

Michaela Kany

geprüfte Ganzheitliche

Gesundheitsberaterin (IHK)

 

Mitglied im Bundesverband Gesundheitsberater e. V.

 

Zertifizierte Trainerin für

"Wege aus der Stressfalle"

 

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© Michaela Kany, Ganzheitliche Gesundheitsberaterin (IHK)